Städtisches Leben findet wieder stärker im öffentlichen Raum und in den alten Ortskernen statt. In leerstehenden Gebäuden und ehemaligen Hofreiten ist Wohnraum entstanden. Bäume und viel Grün vor den Häusern, auf den Dächern und an den Fassaden sorgen auch in Hitzeperioden für ein erträgliches Klima. Grüne Straßenräume laden durch attraktive Gestaltung zum Zufußgehen und Radfahren ein, E-Mobilität sorgt für leise, abgasfreie Fortbewegungsmöglichkeiten. Durch den weiter verbesserten ÖPNV und die Nidderquerung sind alle Stadtteile sowie die nächsten Großstädte gut erreichbar.
Nidderau hat ausreichend bezahlbaren Wohnraum, nachhaltig wirtschaftendes Gewerbe ist angesiedelt. Eine gut ausgebaute Infrastruktur dient einer Gesellschaft, in der alle Menschen gleichberechtigt teilhaben können.
Die renaturierte Nidder sowie Bäche und Teiche bieten Menschen, Tieren und Pflanzen Lebens- und Erholungsraum, schützen vor Hochwasser und Regensturzfluten und bewahren Wasser für Trockenperioden. Die Landschaft ist abwechslungsreich, mit Feldern, Wiesen, Hecken und Wald. Nachhaltige Bewirtschaftung sorgt für einen hohen Erholungswert, schützt die Natur und generiert Einkünfte.
Mit Windrädern, Biogas- und Solaranlagen ist Nidderau klimaneutral und energieautark. Das macht Nidderau im Zusammenspiel mit Wärmepumpen und Nahwärmnetzen unabhängig von teuren und unsicheren Energieimporten und versorgt die Menschen mit bezahlbarer Energie. Es gibt Bürgerenergiegenossenschaften, das Klimakonzept ist umgesetzt.
Soweit unsere Wunschvorstellung vom Leben in einem zukünftigen Nidderau. Um dies alles zu verwirklichen, stellen wir im Folgenden konkreten Maßnahmen und Zielsetzungen vor.
Stadt und Umwelt
Der Schutz der Menschen vor zunehmender Hitze und möglichen Unwettern mit Überschwemmungen muss durch eine entsprechende Stadtgestaltung sichergestellt werden. Dies gilt in besonderem Maß für gefährdete Gruppen wie Kinder und hochbetagte Menschen. Erholung soll in der Stadt beginnen. Die Nidder, Namensgeberin unserer Stadt, soll für die Menschen wieder erlebbar, aber auch in sensiblen Bereichen geschützt werden.
Wir wollen:
Wald
Wir setzen uns weiterhin für eine naturgemäße und schonende Bewirtschaftung der 1000 ha Nidderauer Wald nach dem Grundsatz „Schutz vor Nutzung“ ein. Unser Wald ist ein Ort der Erholung und der Ruhe und soll es auch für die nächsten Generationen bleiben. Auf dem Wege dahin haben wir bereits die FSC- und die Naturland- Zertifizierung erreicht.
Wir wollen:
Landwirtschaft
Nidderau zeichnet sich durch wertvolle Böden mit fruchtbarem, wasserspeicherndem Löss aus. Mehr als die Hälfte des Nidderauer Stadtgebietes wird landwirtschaftlich genutzt und soll so weit wie möglich erhalten werden. Unsere Nahrungsmittel auf den Acker- und Grünlandflächen sollen nachhaltig und biologisch erzeugt und von Betrieben in Nidderau verarbeitet und vermarktet werden.
Wir wollen:
Müll
Unser Ziel ist es, die Abfallmenge insgesamt möglichst gering zu halten und unseren Bürger:innen umweltgerechte Entsorgungs- und Recycling-Möglichkeiten zu bieten.
Wir wollen:
Stadtentwicklung, Wirtschaft
Wir stehen für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung zum Wohle der Bürger:innen und unserer Umwelt. Wohnraum soll geschaffen werden, wobei die Vermeidung von Leerstand Vorrang vor der Ausweisung von großflächigen Baugebieten hat.
Wir wollen:
Kostengünstige Energie für alle
Wir leben in der sonnenreichsten Stadt Hessens und möchten diesen wunderbaren Vorteil nutzen.
Wir wollen, dass Nidderau bis 2030 klimaneutral und energieautark ist. Die Energie, die wir benötigen, soll künftig zu 100 % hier erzeugt werden. Wir verstehen den Umbau der Energieversorgung als Chance, Nidderau klimagerecht zu modernisieren, damit uns Energie kostengünstig und unabhängig von Importen zur Verfügung steht.
Wir wollen:
Finanzen, Verwaltung und Service für die Menschen in Nidderau
Beim Ausbau der Digitalisierung und bei der Sicherheit der Daten stellen wir den Menschen in den Mittelpunkt: das Digitale Rathaus soll weiter ausgebaut, die Verwaltungsabläufe vereinfacht werden. Wir setzen uns in Bund und Land dafür ein die finanzielle Ausstattung der Städte und Kommunen zu verbessern. Für die vom Gesetzgeber auferlegten Pflichten müssen die Kommunen auch entsprechend ausgestattet werden. Die finanziellen Gestaltungsmöglichkeiten, die wir in Nidderau haben, wollen wir zu einer nachhaltigen Politik nutzen.
Wir wollen:
Mobilität
Die Förderung des ÖPNV und der individuellen Nahmobilität ist uns ein großes Anliegen. Den Radverkehr sehen wir als ein geeignetes Mittel, viele innerörtliche Verkehrsprobleme zu lösen und die Lebensqualität in Nidderau zu verbessern. Das Radfahren für Alltagsbesorgungen muss dafür sicherer werden. Die Öffnung der innerörtlichen Einbahnstraßen für den Radverkehr waren schon wichtige Schritte auf diesem Weg.
Wir wollen:
Gesellschaft
Wir arbeiten aktiv an der Gestaltung einer Gesellschaft, an der alle Menschen gleichberechtigt teilhaben können. Bildung ist ein wichtiges Gut in unserer Gesellschaft und beginnt am Anfang des Lebens. Deshalb sind wir stolz, dass die Stadt Nidderau in der Versorgung mit Kitaplätzen im Main-Kinzig-Kreis ganz vorn liegt. Jugendliche sollen in ihren Lebenssituationen gezielt Ansprechpartner*innen in Nidderau finden. Dazu gibt es bereits ein breitgefächertes Angebot seitens der kommunalen Jugendarbeit, z. B. im „Blauhaus“, aber auch seitens der Vereine und der Musikschule, welches wir weiter ausbauen und unterstützen möchten. Ein knappes Drittel der Nidderauer Bevölkerung ist älter als 60 Jahre. Im Miteinander von Jung und Alt liegt großes Potenzial, das wir auch für Nidderau nutzen wollen. Eine barrierefreie Infrastruktur und ausgezeichnete Betreuungsmöglichkeiten kommen allen, insbesondere auch den Familien, zugute. Es ist uns ein besonderes Anliegen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen.
Wir wollen:
Wohnen / Inklusion
Nidderau braucht ausreichend bezahlbaren Wohnraum für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen.
Wir wollen:
Ärztliche Versorgung
Erfreulicherweise liegt in Nidderau die Versorgung mit Arzt- und Zahnarztpraxen, Physio- und Ergotherapie, Naturheilpraxen und medizinischen Fachgeschäften über dem Durchschnitt im MKK. Durch städtische Förderung konnte in Eichen ein Ärztehaus mit Tagespflegebereich eingerichtet werden.
Wir wollen:
Kultur und Vereinsleben
Nidderau hat viele Vereine, in denen Ehrenamtliche großartige Arbeit leisten. Kunst, Kultur und Vereinsleben verbinden in unserer Stadt Menschen aller Altersgruppen, aller Konfessionen und jeder Herkunft.
Wir wollen:

Die Folgen der Klimakatastrophe werden auch in Nidderau in zunehmendem Maße spürbar. Die immer häufiger auftretenden extremen Wetterlagen zeigen uns, wie wichtig Klimaschutz und damit die Bewahrung der Schöpfung insgesamt ist. Den sich beschleunigenden Klimawandel betrachten wir neben der Corona-Krise als die größte Herausforderung der Menschheit in diesem Jahrzehnt. Klimaschutz ist ein Teilbereich des Umweltschutzes. Andere Bereiche sind u.a. Boden, Wasser und Luft mit sehr vielen Wechselwirkungen.
Bis 2030 muss die Wende beim Klimawandel geschafft sein. Zur Wende gehört für uns die Fokussierung all unseres kommunalen Handelns auf Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Umweltverträglichkeit. Den Klima- und Umweltschutz aus Kostengründen zu vernachlässigen ist kurzsichtig, unverantwortlich und am Ende sehr teuer. Wir wollen eine Aufbruchsstimmung für die Energiewende erreichen, damit diese von der Bevölkerung mitgetragen wird.
In der GRÜNEN Zukunftsvision ist Nidderau eine Stadt, die von Gärten durchzogen ist, mit Bäumen und der Möglichkeiten für Grünbewuchs auf den Dächern, an den Fassaden und auf den Balkonen, die vielfältige Lebensräume für Pflanzen und Insekten bietet.
Städtisches Leben findet wieder im öffentlichen Raum, in der Altstadt und in den alten Ortskernen statt. Grüne Straßenräume laden durch attraktive Gestaltung zum Zufußgehen und Rad fahren ein. Was früher Parkplätze waren, sind nun Bürger- und Nachbarschaftsgärten, auch Plätze, Orte der Begegnung.
In den Häusern ist die fossile Wärmeversorgung Vergangenheit und wurde durch Wärmepumpen, Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, Nahwärmnetze und Biomasseheizkraftwerke abgelöst.
Gemeinsam mit den Bürger*innen hat sich Nidderau durch die Errichtung von Windrädern, Biogas- und Solaranlagen im Stadtgebiet und auf den Dächern zu einer dezentralen, klimaneutralen und dabei sozialen Stadt der Zukunft entwickelt. Nidderau ist bis 2030 klimaautark – wir produzieren Energie durch Wind und Solaranlagen. Die nicht bebauten naturnahen Räume sind abwechslungsreich gestaltet durch Ackerflächen, Wiesen, Heckenzüge, Gewässer und Wald. Sie werden nachhaltig bewirtschaftet und gepflegt. Ziel ist u.a., den Erholungswert und die Gesundheitsprophylaxe für die hier lebenden Menschen zu garantieren sowie einheimische Pflanzen, Pilze und Tiere zu schützen.
Wir wollen, dass Nidderau bis 2030 klimaneutral und energieautark ist. Die Energie, die in Nidderau benötigt wird, soll künftig auch zu 100 % in Nidderau erzeugt werden. Wir verstehen den klimagerechten Umbau der Energieversorgung als Chance, Nidderau zu modernisieren.
Wir leben in der sonnenreichsten Stadt Hessens und möchten diesen wunderbaren Vorteil nutzen.
Wir wollen:
Wir wollen, dass Nidderau Ökomodellregion wird. Unsere Nahrungsmittel sollen auf den Acker- und Grünlandflächen nachhaltig und biologisch erzeugt und von Betrieben in Nidderau verarbeitet und vermarktet werden.
Wir wollen:
Sturmereignisse, Trockenheit und der Borkenkäfer haben die Baumbestände im Nidderauer Wald massiv geschädigt. Trotzdem ist unser Wald ein Ort der Erholung und der Ruhe.
Wir wollen:
Mehr als die Hälfte des Nidderauer Stadtgebietes wird landwirtschaftlich genutzt. Nidderau zeichnet sich durch wertvolle Böden mit fruchtbarem,
wasserspeicherndem Löss aus. Diese Produktionsstandorte der heimischen Landwirte sollen erhalten werden.
Wir wollen:
Unser Fluss Nidder sowie Bäche und Teiche bieten Menschen, Tieren und Pflanzen auch in Trockenzeiten einen Erholungs- und Lebensraum.
Wir wollen:
Unser Ziel ist es, die Abfallmenge pro Einwohner weiter zu senken und unseren Bürgerinnen attraktive, gerechte Entsorgungsmöglichkeiten zu bieten. Das Müllaufkommen muss stadtweit reduziert werden.
Wir wollen:
Wir GRÜNE stehen für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung, die den Prinzipien einer „Bestandsentwicklung vor Neubaumaßnahmen“ folgt und den Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Wir wollen:
Die Förderung der Nahmobilität sehen wir Grüne aus Umwelt-, Klima- und Gesundheitsgründen geboten.
Wir wollen:
Wir sehen den Radverkehr als ein geeignetes Mittel, viele innerörtliche Verkehrsprobleme zu lösen und die Lebensqualität in Nidderau zu verbessern. Um die Verpflichtungen aus dem Klimaabkommen von Paris einzuhalten, ist emissionsfreie Mobilität eine wichtige Maßnahme. Das Radfahren für Alltagsbesorgungen muss dafür sicherer werden.
Wir wollen:
Wir GRÜNE arbeiten aktiv an der Gestaltung einer Gesellschaft, in der nicht Herkunft, Status oder Geschlecht über Chancen und Möglichkeiten bestimmen. In diesem Sinne sehen wir uns der Gleichstellung und Teilhabe verpflichtet.
Bildung ist ein wichtiges Gut in unserer Gesellschaft und beginnt am Anfang des Lebens. Deshalb sind wir stolz, dass die Stadt Nidderau in der Versorgung mit Kitaplätzen im Main-Kinzig-Kreis ganz vorn liegt.
Wir wollen:
Jugendliche sollen in ihren Lebenssituationen gezielt Ansprechpartner*innen in Nidderau finden. Dazu gibt es bereits ein breitgefächertes Angebot seitens der kommunalen Jugendarbeit, z. B. im „Blauhaus“, aber insbesondere seitens der Vereine und der Musikschule, welches wir weiter ausbauen und unterstützen möchten.
Wir wollen:
Nidderau braucht ausreichend bezahlbaren Wohnraum für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen.
Wir wollen:
Erfreulicherweise liegt in Nidderau die Versorgung mit Arzt- und Zahnarztpraxen, Physio- und Ergotherapie, Naturheilpraxen und medizinischen Fachgeschäften über dem Durchschnitt im MKK.
Wir wollen:
Alle Menschen haben ein Recht auf Teilhabe an Kultur-, Bildungs- und Freizeitaktivitäten. Nidderau hat viele Vereine, in denen Ehrenamtliche großartige Arbeit leisten. Kunst, Kultur und Vereinsleben verbinden in unserer Stadt Menschen aller Altersgruppen, aller Konfessionen und jeder Herkunft.
Wir wollen:
Die Grünen haben für den Wohnbereich der Neuen Mitte den Passivhausstandard durchgesetzt. Wir wollen auch weiterhin dafür sorgen, dass die Neue Mitte möglichst nachhaltig und klimafreundlich gestaltet wird.
Das neue Zentrum soll gestärkt werden und gut erreichbar sein. Wir wollen die Konrad-Adenauer-Allee innerstädtisch gestalten. Der ÖPNV, Fahrräder und Fußgänger sollen hohe Priorität haben, z.B. durch die Einrichtung von Radfahrspuren. Wir wollen zum Altenzentrum AGO eine neue sichere Zufahrt schaffen.
Der neue Stadtplatz soll durch die Gestaltung zum Verweilen einladen und auch außerhalb der Ladenöffnungszeiten belebt sein. Die Neue Mitte soll ein Treffpunkt sein, die mögliche Nutzung für kulturelle Veranstaltungen, Feste, Konzerte und Märkte muss bei allen Planungen mit bedacht werden.
Das von uns initiierte Leerstandskataster soll für einen Strukturwandel vor allem in den Ortskernen von Eichen und Erbstadt genutzt werden. Wir sagen „Ja“ zu Eichen und wollen die Leerstände im Ort für die Entwicklung nutzen. Wir lehnen den Sprung über die B 521 ab, weil es unsinnig ist, einen Ortsteil mit Umgehungsstraße in einen ohne Umgehungsstraße zu verwandeln. Mit einem neuen Ortsteil jenseits der B 521 würde der alte Ortskern geschwächt. Wir sind überzeugt, dass ein Neubaugebiet bei Eichen, das keinen Zusammenhang mit der alten Ortslage hat, sich nachteilig für den Kern auswirken wird.
Wir wollen aktiv die Entwicklung der Ortskerne begleiten.
Wir wollen neue Sozialwohnungen in Nidderau ermöglichen. Wir brauchen dringend bezahlbaren Wohnraum für Gering- und Normalverdiener. Aus diesem Grund sind wir bereit, neue Bauflächen zwischen Windecken und Ostheim zur Verfügung zu stellen. Ansonsten setzen wir uns dafür ein, keine weiteren großen Neubaugebiete zu erschließen, sondern kleine Arrondierungen vorzunehmen.
Wir stehen für einen soliden Umgang mit den Nidderauer Finanzen. Wir wollen den jetzt ausgeglichenen Haushalt dauerhaft erhalten und Schulden tilgen. Bedingungen hierfür sind die weitere Optimierung des Mitteleinsatzes sowie der Verfahrensabläufe innerhalb der Verwaltung.
Nach der Neuverschuldung im Investitionsbereich wegen der Neuen Stadtmitte sollen jetzt mit den Erlösen Schulden getilgt werden.
Notwendige Investitionen in die Zukunft dürfen jedoch nicht unterbleiben. Wir setzen uns für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Schuldenabbau und den wichtigen Investitionen ein.
Windecken
Heldenbergen
Ostheim
Eichen
Erbstadt
Water is Love Video - Sprache englisch mit deutschen Untertitel - Gemeindehaus der ev. Kirchengemeinde Eugen-Kaiser-Str. 35, Nidderau-Windecken
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